Im Einklang mit dem Leben

Achtsamkeit
Seminare mit Abhijat und Madhuri


Seminare sind derzeit keine in Planung – bei Interesse bitte Anfragen.

Grundsätzlich setzen sie sich aus verschiedenen Elementen zusammen: der Erforschung der Ursachen, Meditation und Achtsamkeits-Praxis, Gesprächen und Austausch der Erfahrungen und Entspannungsübungen.

All diese Elemente laden dazu ein, gemeinsam Stille und Frieden zu erfahren, die Ursachen der Muster zu erkennen und Strategien (geschickte Mittel) zur Lösung zu verankern.

Wir lernen dadurch, nicht gegen unsere innere Wesensnatur, unsere Intuition und Autorität zu leben. Wir verankern in uns neue Muster und Gewohnheiten, auf Prüfungsstress und die daraus resultierende Angst und auf Überforderung am Arbeitsplatz neu und authentisch zu antworten.

Wir möchten mit all unseren Angeboten diejenigen Menschen ansprechen, die sich nicht mit einem kurzfristigen Rückzug aus der Welt in die „Wellness-Oase“ zufrieden geben, um dem Stress und der Hektik des Alltags phasenweise zu entfliehen, sondern die Gelassenheit und inneren Frieden dauerhaft erfahren und in ihren Lebens- und Arbeitsalltag integrieren möchten, so dass sie immer und zu jeder Zeit darin ruhen.


Mehr Infos, Anfragen und Anmeldungen bitte an:
madhuri@netcologne.de


Die nächsten Seminar-Termine

Die Einladung

zu Satsang – Meditation – Live Musik & Singen – QiGong/TaiChi

in Köln, Düsseldorf, Unteres Gerresheim, Bad-Meinberg

Egal welchen Namen du deiner größten Sehnsucht in diesem Leben gibst: vollständige innere Gelassenheit, Frieden und Harmonie oder „einfach nur“ ganz zur Ruhe zu kommen.

Tatsächlich suchen wir nach unserer inneren Freiheit, die nur verschleiert ist durch unsere Träume, Vorstellungen, Hoffnungen, Erwartungen, Leidenschaften, Bedürfnisse, Anhaftungen, Projektionen und Illusionen.

Unter den Angeboten, die dabei Unterstützung geben, ist unsere Einladung eine ganz einzigartige und köstliche Mischung aus einem Füllhorn von Möglichkeiten.

Es liegt mir zutiefst am Herzen, HerzPräsenz mit meinem ganzen Sein zu unterstützen und dabei selbst teilzuhaben an ihrer heilsamen und befreienden Wirkung.

Mit Freiheit ist keine Freiheit von irgendwas gemeint oder um irgendwie anders zu sein. Freisein ist unsere Wesensnatur und ist das Geburtsrecht jedes Menschen. Denn unsere wahre Natur ist stilles, nicht kommentierendes oder verändern wollendes Bewusstsein.

Es ist dieses stille Gewahrsein in deinem Herzen, wenn du jetzt absolut still inne hältst.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Gedanken richten und den bereits entstandenen Gedanken und Konzepten hinterher laufen, übernehmen wir nicht wirklich Verantwortung für unsere menschliche Inkarnation und für die Kostbarkeit der unterscheidenden Weisheit.

Tatsächlich verschwenden wir dieses Geschenk, ganz Mensch zu sein und die damit verbundene Herausforderung.

Und es sind nur unsere Konditionierungen, unsere gewohnten Muster, die uns abhalten und verschleiern und einen Vorhang der scheinbaren Sicherheit vor unser zeitloses Erfahren legen.

Du bist mit bedingungsloser Liebe eingeladen, zu unseren Meditationen und Satsang zu kommen!
Namasté


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Was ist Meditation?

Wenn man das Stichwort Meditation im Internet recherchiert, erhält man eine Unmenge an Beschreibungen dazu, was Meditation sein soll und vor allem wofür sie gut sein soll:

Da steht z. B.: „für Entspannung und Ruhe“, „durch Konzentrationsübungen soll die Psyche beruhigt werden“, „durch bestimmte Körperhaltungen soll Stress abgebaut werden“ und vieles mehr. Da ist von verschiedenen Meditationstechniken die Rede und wie man „richtig meditieren lernt in 7 Schritten“.

Das alles sind gut gemeinte Ratschläge, wie man mit Meditation etwas erreichen kann und es passt zu unserem Gesellschaftssystem, dass es mit Zielen, mit Wissen und Lernen und Arbeiten in Verbindung gebracht wird.

Das alles beschreibt aber nicht das tatsächliche Wesen der Meditation. An anderen Stellen findet man allerdings auch Beschreibungen wie „loslassen“ und „sich selbst finden“. Die treffen das Wesentliche schon eher.

Meditation kann man nicht lernen wie man ein Fach in der Schule lernt:
Man eignet sich Wissen über Meditation an (Techniken) und setzt dieses dann um. Es gibt nicht die Meditationstechnik und es gibt auch nicht die eine richtige Körperhaltung.

Trotzdem können Technik und Körperhaltung Einfluss auf die Meditation haben, insofern als es für einen „Anfänger“ leichter ist, das Wesen der Meditation zu erfahren, wenn er den Geist ablenkende Einflüsse wie Geräusche und Bewegungen anfangs soweit es geht zur Ruhe bringt, damit durch die äußere Stille die innere Stille leichter erfahrbar wird.

Darum geht es. Stille erfahren. Wirklich erfahren kann man nur etwas, das man auch wahrnimmt. Also geht es bei Meditation um Wahrnehmung, um Bewusstsein. Wenn ich alles, was jetzt gerade geschieht, jederzeit in vollem Bewusstsein wahrnehme, dann bin ich 24 Stunden am Tag in Meditation.

Dann nehme ich – egal was ich gerade tue und egal wo und in welchem Zustand mein Körper sich gerade befindet – jederzeit das wahr, was ist, ohne von Vergangenheit oder Zukunft beeinflusst zu sein und kann so jederzeit spontan (und damit angemessen) auf alles was geschieht, antworten.

Spontan heißt nicht impulsiv, und antworten heißt nicht reagieren. Impulsiv reagieren ist ein Agieren aus den Erfahrungen der Vergangenheit (alte Muster) und aus den Wünschen für die Zukunft heraus und das schafft Leiden – immer.

Um 24 Stunden am Tag in Meditation zu sein, braucht es eine bestimmte Ausrichtung und dafür wiederum braucht es eine Entscheidung, nämlich die, dass ich das will:
24 Stunden am Tag bewusst sein.

Warum sollte ich das wollen?

Die Wirkung von Meditation, auch wenn jemand nur hin und wieder in Meditation ist, ist die, dass es tatsächlich innen ruhiger wird, dass die alten Muster nicht mehr so ungehindert zugreifen können, dass man eher merkt, wenn man impulsiv reagiert anstatt spontan angemessen zu antworten und dass das aus impulsivem Reagieren entstehende Leiden kleiner wird.

Situationen, in denen ich mich bisher immer wieder in alte Verhaltensmuster verstrickt habe, die einen alten Schmerz immer wieder neu angefacht haben, werden schneller als solche erkannt, nach und nach schon bevor das Muster zugreifen kann, so dass es keinen Zugriff mehr auf mein Verhalten hat, und schließlich ganz verschwindet, so dass nicht einmal die Erinnerung übrig bleibt:
„Ach, das war doch gerade so eine Situation, wo ich früher ….“

Auch wenn ich anfangs gesagt habe, Meditation kann man nicht lernen, dann ist natürlich schon eine gewisse Übung oder besser gesagt „Praxis“ nötig, um die über Jahre oder Jahrzehnte eingeschliffenen Gewohnheiten nach und nach erkennen und transformieren zu können.

Insofern könnte man auch sagen, Meditation habe ein Ziel, aber dieses Ziel ist nur die Meditation selbst, das ständige bewusste Sein. Und diese Übung oder Praxis wird natürlich – vor allem am Anfang – unterstützt durch einen stillen Ort und eine würdevolle Haltung, die aber trotzdem so bequem sein sollte, dass ich nicht die ganze Zeit von den Schmerzen im Körper abgelenkt bin.

Ich habe lange Zeit meine „Sitzungen“ mit einer Selbsterforschungs-Phase (s. unter „Selbsterforschung“) begonnen, indem ich aktuelle Situationen zum Anlass genommen habe, um nachzuspüren, was mich in diesen Situationen aus der bewussten Wahrnehmung dessen, was wirklich geschieht und aus dem angemessenen Antworten darauf herausgebracht hat.

Danach konnte ich dann mit einem tiefen Atemzug tatsächlich in die Stille eintauchen.

Auch das scheint am Anfang kaum möglich zu sein: „in die Stille eintauchen“. Man hört von „erfahrenen Meditierern“, dass es große Lücken zwischen den Gedanken gäbe und diese immer größer würden.

Es gibt aber keinen Wettbewerb beim Meditieren: Wer die größten und längsten Lücken zwischen seinen Gedanken feststellen kann, hat gewonnen (zumal das ja auch nicht überprüfbar ist).

Es gibt noch nicht einmal ein Ziel. Meditieren heißt nicht etwas zu tun sondern alles Tun sein zu lassen, in Meditation zu sein, um ihrer selbst willen, nicht um etwas zu erreichen.

Tatsächlich „gelingt“ Meditation nur dann, wenn man alle Konzepte darüber loslässt und sich „einfach der Stille hingibt“. Einfacher gesagt als getan? Auch hier gibt es unterstützende Maßnahmen, um anfangs zumindest einen Funken davon zu erhaschen, was gemeint ist.

Man kann „üben“, überhaupt erst einmal bewusst wahrzunehmen, dass es tatsächlich Lücken zwischen den Gedanken gibt. Wenn man das erfahren hat, ist es nicht hilfreich, mit Anstrengung zu versuchen, die Lücken zu vergrößern, sondern stattdessen darauf zu achten, dass man den Gedanken zwischen den Lücken keine Bedeutung gibt, sie nicht bewertet und interpretiert und weiter spinnt bis ein ganzer Film entsteht.

Das geht nämlich rasend schnell, weil es – solange wir damit unbewusst umgehen – automatisch passiert und manchmal – das kennt sicher Jeder – entstehen unglaubliche dramatische, komische, tragische Movies daraus, die nichts mit der Realität zu tun haben (z. B. was mein Partner gerade treibt mit der alten Freundin, mit der er sich zum Kaffee verabredet hat – zum Thema Eifersucht s. unter „Eifersucht gibt es nicht.“)

Also: Gedanken nicht beachten heißt, schon im Entstehen eines Gedankens – wissend, wozu dieser Gedanke führen kann, wenn ich ihn weiterverfolge – Abschneiden!

Das kann man sich sogar bildlich vorstellen, eine Zeitlang kann auch das hilfreich sein. Und auch das sollte nicht zu einem Konzept werden, sonst entsteht womöglich ein Movie über das erfolgreiche Abschneiden von Gedanken.

Auch hier gilt, jederzeit aus dem Moment heraus zu agieren. Hilfreich kann es sein, wenn man doch in ein Gedankenkarussell geraten ist, sich mit dem bewussten Wahrnehmen des Atems oder der Herztöne oder Ähnlichem wieder zurückzuholen.

Und vor allem sich nicht dafür zu verurteilen, dass man ´rausgefallen ist. Das wäre nämlich dann bereits der Start ins nächste Gedankenkarussell.

Auch der Gedanke, dass da ein Geräusch passiert, das man als „störend“ empfindet, ist nur ein Gedanke. Atmen, zurückholen, weiter bewusst wahrnehmen ohne Bewertung und Verurteilung. Hier gibt es nichts zu machen oder zu erreichen.

Alles kommt von alleine, wenn man sich auf die Absichtslosigkeit von Meditation einlässt. Dazu muss man Meditation „mögen“ oder zumindest so etwas wie Neugier oder Interesse empfinden, um überhaupt damit anzufangen. Und es braucht das Vertrauen, dass alles was daraus entsteht oder nicht entsteht, genau so richtig ist.

Wenn man sich darauf einlassen kann, ist das stille Sitzen sozusagen die Vorübung dafür, 24 Stunden am Tag in Meditation zu sein, das heißt immer und jederzeit bewusst zu leben.

Meditation ist das Erkennen meines Selbst und damit des Selbst aller Wesen. Die Wirkung ist tatsächlich innere Ruhe und Gelassenheit, Mitgefühl und ein „mit dem Fluss des Lebens fließen“.

Der Kampf hört auf.

Abhijat


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